José F. A. Olivers Poesie lebt von der Verschmelzung unterschiedlichster Kulturen und Traditionen. 1961 in Hausach im Schwarzwald geboren, hat der Sohn einer spanischen Gastarbeiterfamilie seine Verortung in seinem „andalusischen Schwarzwalddorf“ zur Inspirationsquelle einer kosmopolitischen Poesie gemacht, die zwischen mehreren sprachlichen Heimaten vagabundiert – zwischen dem Deutschen, dem Alemannischen, dem Kastilischen und dem Andalusischen.
25. August 2022
Sharon Dodua Otoo wurde 1972 in London geboren, lebte und studierte dort bis sie im Alter von 34 Jahren nach Berlin zog wo sie zum ersten Mal einen Text in deutscher Sprache verfasste. Mit dem preisgekrönten Text „Herr Gröttrup setzt sich hin“ gewann sie 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis.
25. August 2022
Geboren 1968 in Tübingen. Studium der Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin, wo sie 1998 im Fach Arabistik promovierte. Wanderjahre im Orient. Studium der Musik – arabische Rohrflöte (nay) – in Kairo. Seit 2000 arbeitet sie als Assistentin am Institut für Außereuropäische Sprachen und Kulturen der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie lebt mit ihrer Familie in Beedenbostel
6. Juli 2021
Der Lyriker, Übersetzer und Betreiber der „Die Kulturspelunke Rumbalotte continua", Bert Papenfuß, geboren 1956 in Reuterstadt Stavenhagen, erschüttert in seinen Gedichten die Fundamente der etablierten Sprachordnung. Seine Rockoper "Rumbalotte" bündelt die literarischen, musikalischen und performativen Energien der sogenannten „Prenzlauer Berg-Connection" in Berlin-Ost.
1. Juli 2021
Alla Paslawska leitet an der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw den Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation und Translationswissenschaft. Sie ist zudem Präsidentin des Ukrainischen Deutschlehrer- und Germanistenverbandes. Aktuell forscht sie am Department Germanistik und Komparatistik der FAU Erlangen-Nürnberg über Übersetzungen aus dem Deutschen in der ukrainischen Gegenwartsliteratur.
25. August 2022
Oskar Pastior wird 1927 in Hermannstadt im rumänischen Siebenbürgen. Nach vier Jahren Elementarschule besucht er bis 1944 das humanistisch orientierte Brukenthal-Gymnasium und wird nach dem Einmarsch der Roten Armee in Rumänien Anfang 1945 zur Aufbauarbeit in die Ukraine, in ein sowjetisches Arbeitslager im Donbas zwangsdeportiert. 1949 kehrt Pastior nach Hermannstadt zurück und verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeiten,
8. Juli 2021
Gudrun Penndorf absolvierte eine Übersetzer- und Dolmetscherausbildung für Französisch und Italienisch in den Fachgebieten Wirtschaft und Recht in Heidelberg und München. Ein Studium der Allgemeinen und Romanischen Sprachwissenschaften schloss sie mit dem Magister ab. Wenige Comic-Übersetzer(innen) übersetzen mit so viel Fantasie und Kreativität wie Gudrun Penndorf.
24. August 2022
Halyna Petrosanyak gehört zu den bekanntesten Stimmen der ukrainischen Gegenwartsliteratur. Die 1969 in den ukrainischen Karpaten geborene Dichterin, Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin ist Autorin von fünf Gedichtbänden auf Ukrainisch und übersetzt Prosa aus dem Deutschen ins Ukrainische, darunter Werke von Alexander Granach, André Kaminski und Soma Morgenstern.
25. August 2022
Studium der Germanistik, Philosophie, Linguistik und Informatik in Bochum und Stuttgart. Manfred Pinkal promovierte und habilitierte sich in allgemeiner Sprachwissenschaft. Nach einer Gastprofessur in Austin, Texas lehrte er Informatik an der Universität Hamburg. 1990 Ruf auf einen Lehrstuhl für Computerlinguistik an der Universität des Saarlandes.
25. August 2022
Die Übersetzerin Angela Plöger studierte Finnougristik und Slawistik in Berlin und Hamburg, wo sie 1973 mit einer Arbeit über die russischen Lehnwörter der finnischen Schriftsprache promovierte. Sie übersetzt Belletristik, Dramen und Sachtexte aus dem Finnischen und Ungarischen.
24. August 2022
Der poetisch wagemutigste Dichter der jungen Berliner Dichter-Szene ist der 1978 geborene Steffen Popp, ein lyrischer Tonsetzer ästhetischer Widersprüche und Paradoxa. Sein Credo hat er vor einiger Zeit in der gemeinsam mit vier Dichterkollegen verfassten Poetik „Helm aus Phlox“ (2011) formuliert: „Poetische Fähigkeit – ein entwickelter Sinn für das ständige Ineinander von Wahrnehmen, Vergegenwärtigen, Ausblenden, Navigieren, Durchgang von Zeit, Gravitation, Bräunungscreme und Denken.“
19. Juli 2021
Geboren 1973 in Niederösterreich, lebt in Berlin und Bologna. Sie studierte Romanistik in Wien und übersetzt Gedichte aus dem Italienischen und Französischen ins Deutsche (Ghérasim Luca, Eugenio Montale, Amelia Rosselli, Andrea Zanzotto) sowie aus dem Deutschen ins Italienische (Elke Erb, Steffen Popp, Ann Cotten u. a.).
24. Juni 2021
Mirjam Pressler ist nicht nur eine vielfach preisgekrönte Kinder- und Jugendbuchautorin, sie übertrug auch mehr als 300 Titel aus dem Hebräischen, Englischen und Niederländischen ins Deutsche, u. a. die Kritische Ausgabe der Tagebücher von Anne Frank (1991). „Wenn ich gewusst hätte, wie viel Freude mir das Übersetzen macht“, schreibt sie rückblickend, „hätte ich diese Tätigkeit schon viel früher gewählt“
21. Mai 2021
Hans Raimund wurde 1945 in Petzelsdorf, Niederösterreich, geboren, studierte Musik, Anglistik und Germanistik an der Universität Wien und übersetzt seit nunmehr 20 Jahren aus dem Englischen, Französischen und Italienischen.
24. August 2022
Geboren 1946 in Rimavská Sobota (Slowakei) als Tochter eines slowenischen Vaters und einer ungarischen Mutter, verbrachte ihre frühe Kindheit in Budapest, Ljubljana und Triest. 1951 ließ sich die Familie in der Schweiz nieder. Ilma Rakusa studierte Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und Leningrad. 1971 promovierte sie zum Thema „Studien zum Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur“.
25. Mai 2021
Friedhelm Rathjen sucht gern das Weite und schreibt darüber: Reiseberichte über Irland, auch über Schottland, Rom, Nordfriesland und den Nordwesten der USA. Seit 1989 arbeitet er als literarischer Übersetzer.
24. August 2022
Wer über ein „Begriffsstudio“ gebietet, der kann riesige poetische Sprachvorräte anlegen. Monika Rinck, die vielseitig begabte Dichterin und Essayistin, führt seit 1997 ein Wörter- und Traum-Tagebuch mit mittlerweile über 2.400 Eintragungen, das alltägliche Vokabel-Funde, Theoriebruchstücke und Sprachassoziationen auswertet – ein riesiger Fundus, aus dem die Autorin auch Anregungen für die eigenen Gedichte gewinnt.
28. Juli 2021
Geboren 1985 in München, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Freiburg und Europäische Literaturen in Berlin. Von 2013 bis 2016 arbeitete Tobias Roth als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 644 „Transformationen der Antike“ und promovierte 2016 mit einer Arbeit über die Sonette Pico della Mirandolas.
25. August 2022
„Różycki sollten alle lesen“ (Stefanie Peters). Seit seinem Versepos „Zwölf Stationen“ (2004, deutsch von Olaf Kühl 2009) gilt er als einer der herausragenden polnischen Lyriker seiner Generation. Der 1970 im oberschlesischen Oppeln geborene Dichter, Essayist und Übersetzer studierte Romanistik in Krakau und arbeitete anschließend als Französischlehrer am Fremdsprachen-Lehrerkolleg in seiner Heimatstadt.
25. August 2022
Der 1970 in München geborene Luis Ruby übersetzt aus dem Spanischen, Portugiesischen, Italienischen und Englischen. Seine besondere Vorliebe gilt der brasilianischen Schriftstellerin Clarice Lispector, geboren 1920 als Tochter jüdischer Eltern in der Ukraine: „Der Lüster“ (2013), „Der große Augenblick“ (2016) sowie „Sämtliche Erzählungen“ in zwei Bänden (2019-2020).
25. August 2022
Geboren 1956 in Freiburg i. Br. Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, der Germanistik und Philosophie in Berlin, Paris, Straßburg und Zürich. 1990–1995 Dozent für deutsche Literatur und Literaturtheorie an der Lajos Kossuth-Universität in Debrecen, Ungarn.
24. August 2022
Geboren 1980 in Bergisch Gladbach, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie sowie Theologie, Judaistik und Semitistik in München, Düsseldorf, Köln und Jerusalem.
24. August 2022
Neben Romanen und Essays hat Wolfgang Schlüter ein umfangreiches übersetzerisches Werk vorgelegt. Frisch, undogmatisch, beherzt ist Schlüters Übersetzungsprinzip: „er übersetzt die Wirkungskraft der Gedichte, und zwar die auf den heutigen Leser; Gedichte, die den Briten heute befremdlich klingen, sollen's in der Übersetzung auch den deutschen Lesern tun"
24. August 2022
Der in Berlin lebende Hinrich Schmidt-Henkel übersetzt französische, italienische und norwegische Literatur. Gemeinsam mit Frank Heibert hat er Raymond Queneaus „Stilübungen“ neu übertragen. Nach allen Regeln der Kunst variiert Queneau eine immer gleiche Alltagsgeschichte.
25. August 2022
Geboren 1989 in Köln, ist Lea Schneider mit Fremdheit vertraut. Sie studierte Sinologie, Komparatistik, Soziologie und Linguistik in Berlin, Shanghai, Taipei und Frankfurt/Oder. Lea Schneider ist Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13. Ihre „Chinabox. Neue Lyrik aus der Volksrepublik“ gehörte zu den Lyrikempfehlungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
25. August 2022
Geboren 1964, wuchs in Tunis, Zürich und Landeck/Tirol auf. Raoul Schrott studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik an der Universität Innsbruck, Studienaufenthalte führten ihn an die University of East Anglia, Norwich, und an die Sorbonne, Paris. 1988 Promotion in Innsbruck über Dadaismus, 1996 Habilitation am Institut für Komparatistik in Innsbruck mit einer Arbeit über vergleichende Poetik.
1. Juli 2021
Geboren 1962 in Augsburg. Studium der Germanistik, Orientalistik und Publizistik in München und Berlin, 1987–1989 Auslandstudium im Westjordanland an der arabischen Universität Birzeit. Seit 2005 Programm-Planerin bei Deutsche Welle Fernsehen/Arabische Redaktion. Im Rahmen der Erlanger Übersetzerwerkstatt spricht Nermin Sharkawi
27. Juli 2021
Geboren 1951 in Marburg, Studium der Sinologie in Frankfurt am Main und Shanghai, 1983 Promotion über den Dichter Su Dongpo (1011-1036), zahlreiche kunsthistorische Arbeiten. In den 1990er Jahren literarische Beiträge für den Hörfunk, Lehraufträge (Sinologie und Kunstgeschichte) an der Universität Frankfurt, Chinesisch-Unterricht an Gymnasien.
18. Juni 2021
Geboren 1963 in Sofia, studierte Physik und Wissenschaftsgeschichte. 1991 Promotion, 1992 Poetry Master Class bei Joseph Brodsky. 1993 bis 2000 arbeitete sie als Kulturkorrespondentin von Radio Free Europe in Berlin. Forschungsaufenthalte führten sie u. a. in die USA, nach Kanada und Großbritannien.
20. Juli 2021
Geboren 1972 in Brno, emigrierte 1979 nach Österreich. Studium der Bohemistik und Publizistik an der Universität in Wien, wo er heute als freier Schriftsteller, Übersetzer, Kolumnist und Literaturkritiker lebt. Als Übersetzer hat er sich vor allem durch seine Übersetzungen von Patrik Ouředník und Jiří Gruša einen Namen gemacht.
24. August 2022
Dieser in Berlin lebende Dichter ist einer besonderen Population aus dem Schwäbischen zuzurechnen: den enorm vielseitigen und enorm unorthodoxen und enorm renitenten Menschen aus dem Stuttgarter Stadtteil Heslach. In seinem Gedichtbuch „holzrauch über heslach"(2007) hatte Ulf Stolterfoht (Jahrgang 1963) die Heslacher als eigenwillige Spezies einer antibürgerlichen Subkultur mit ausgefallenen nonkonformistischen Ritualen vorgestellt.
25. Mai 2021
Die 1960 in Tokio geborene Yoko Tawada kam 1979 mit der Transsibirischen Eisenbahn zum ersten Mal nach Deutschland. Seit 1982 lebt sie in Deutschland, zunächst in Hamburg, seit 2006 in Berlin. Studium der Literaturwissenschaft an der Waseda-Universität in Tokio und Hamburg, Promotion in Zürich über „Spielzeug und Sprachmagie in der europäischen Literatur" (2000).
27. Mai 2021
1973 in Akranes/Island geboren. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Journalismus und Massenkommunikation an der Universität in Reykjavík. Neben ihrer Autorentätigkeit arbeitet sie heute als Journalistin bei der größten isländischen Zeitung „Morgunbladid“.
24. August 2022
Geboren 1944 in Oberkirch, studierte Theaterwissenschaft, Slawistik und Germanistik in Köln, Wien, München und Moskau. Sie übersetzt aus dem Russischen und leitet Fortbildungsseminare für Literaturübersetzer. In der Erlanger Übersetzerwerkstatt stellt Tietze ihre Neuübersetzung von Lew Tolstois „Anna Karenina“ vor. Lew Tolstoi schuf eine der berühmtesten Frauengestalten der Weltliteratur.
2. August 2021
Geboren 1931 in Dessau. Sprachstudium in Hamburg und München mit Auslandsaufenthalten in England und Frankreich. Seit 1957 Wohnsitz Paris. Gemeinsam mit ihrem Mann Elmar Tophoven übersetzte sie 1957–1989 französische Autoren des „nouveau roman“ (Robbe-Grillet, Nathalie Sarraute, Claude Simon), vor allem aber Samuel Beckett (Theater, Hörspiele, Prosa aus dem Französischen oder Englischen) und, nach dem Tod von Elmar Tophoven (1989), Nathalie Sarraute, der sie 2000 eine große Ausstellung widmete.
24. August 2022
Nach dem Schulabschluss in Kenia studierte Ilija Trojanow 1984–1989 Jura und Ethnologie in München und gründete den auf afrikanische Literatur spezialisierten Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Mumbai, 2003 nach Kapstadt. Seit 2007 lebt Ilija Trojanow in Wien.
24. August 2022
Geboren 1947 in Kaiserslautern, studierte Germanistik, Romanistik und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der FU Berlin, in Aix-en-Provence und Paris. Seit 1985 Herausgeber und Übersetzer französischer Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts. Von 1977 bis 2009 Auslandsaufenthalte in Salamanca, Barcelona, Paris, London, Abidjan (Elfenbeinküste) und Nancy.
31. Mai 2021
Das Übersetzungslabor Gruppe Bie ist eine Gruppe von Student:innen und Dozent:innen, die gemeinsam übersetzt und Bücher herausgibt. Gegründet wurde die Gruppe Bie 2013 unter der Leitung von Johanna Domokos (geb. 1970 in Siebenbürgen, mehrsprachige Autorin und Übersetzerin mit ungarischem Hintergrund) unter Mitwirkung der Finnisch-Lektorin Sanna Grund, der Übersetzerin Christine Schlosser und des Verlegers Lutz Graner an der Universität Bielefeld.
16. August 2021
Geboren 1941 in Berlin. Studium der Slavistik, Germanistik und Geschichte in Würzburg und Belgrad. 1966–1968 Lektor für slavische Literaturen im Suhrkamp-Verlag, 1969 Mitbegründer des Verlags der Autoren. 1974–1977 Hörspieldramaturg beim WDR in Köln. 1977–1989 Geschäftsführer und Lektor im Verlag der Autoren.
29. Juni 2021
Eine der ältesten Traditionen in der europäischen Lyrik erschließt die Anthologie der dänischen Lyrik vom Mittelalter bis zur Gegenwart „Licht überm Land“. „Was der Übersetzer und Literaturkritiker Peter Urban-Halle hier gemeinsam mit dem 2018 verstorbenen Literaturvermittler Henning Vangsgaard zusammengetragen hat, ist ein starkes, überwältigend materialreiches, ja unverzichtbares Stück Lyrikgeschichte.“
16. August 2021
Geboren 1971 in Hamburg, studierte Jan Wagner Anglistik in Hamburg, Dublin und Berlin, wo er mit einer Magisterarbeit über die jüngste Generation anglo-irischer Lyriker abschloss. 1995 startete er mit Thomas Girst die Herausgabe der Lyrikschachtel „Die Außenseite des Elementes“, einer literarischen und grafischen Loseblattsammlung.
24. August 2022
Studium der Orientalistik mit den Sprachen Arabisch, Persisch, Türkisch, Hebräisch, Syrisch an der MLU Halle-Wittenberg und Promotion 1966. Habilitation an der Humboldt-Universität Berlin 1980 über „Die Frau im Islam“.
25. August 2022
Geboren 1956 in Berlin als Sohn eines britischen Geheimdienstoffiziers und einer Österreicherin, wuchs Peter Waterhouse zweisprachig auf. Er studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Wien sowie an der University of Southern California in Los Angeles.
24. Juni 2021
Geboren 1964 in Offenbach am Main, lebt seit 1983 in Paris und studierte dort französische und vergleichende Literaturwissenschaft. Wie Georges-Arthur Goldschmidt schreibt Anne Weber in zwei Sprachen.
24. August 2022
Nach dem Studium der Islamwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn lebte er zunächst als freier Autor und Übersetzer in Köln. Neben Übersetzungen der arabischen Poesie veröffentlichte er vor allem Essays, Literaturkritik (mittlerweile gesammelt in: „Erlesener Orient“) und schrieb Kulturberichterstattung mit dem Schwerpunkt islamische Welt.
25. August 2022
Seit 2007 arbeitet er als freier Übersetzer aus dem Belarussischen, Russischen und Polnischen mit Schwerpunkt Kinderliteratur. „Es macht keinen Spaß an Texten zu arbeiten, die einfach und total überschaubar gestrickt sind. Ich arbeite viel lieber mit Texten, die einen herausfordern.“
25. August 2023
Eva Ruth Wemme studierte Rumänistik, Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Köln, Berlin und Bukarest. Für ihre Übersetzung von Gabriela Adameșteanus Roman „Verlorener Morgen“ erhielt Eva Ruth Wemme den Preis der Leipziger Buchmesse.
25. August 2022
Geboren 1957 in Freisen im Saarland, studierte Romanistik und Philosophie in München und Paris. Seit 1983 übersetzt Simon Werle literarische Texte aus dem Französischen, Englischen, Italienischen und Altgriechischen. Gastprofessuren führten ihn nach Hamburg (1990/91) und Gießen (2004). Daneben veröffentlicht er eigene Romane, Erzählungen und Theaterstücke.
25. August 2022
Geboren 1952 in Guttenbrunn, Banat/Rumänien. Abitur 1971 in Temeswar. 1973–1974 Studium an der Universität Temeswar (Deutsch/Rumänisch). Auswanderung nach Deutschland 1975. 1977–1982 Studium der Germanistik und Politologie an der FU-Berlin. Ab 1988 stellvertretender Leiter des Literaturhauses Berlin, seit 2003 dessen Leiter. Autor, Übersetzer, Literaturkritiker.
25. August 2022
Alois Woldan, geboren 1954, war Professor für Ost-Mitteleuropa-Studien an der Universität Passau sowie Professor für Slawische Literaturen an der Universität Wien. Er übersetzt aus dem Polnischen (Tadeusz Różewicz) und Ukrainischen (Lina Kostenko). Seit den 1960er Jahren gehört Lina Kostenko zu den wichtigsten Dichterinnen der Ukraine und Ostmitteleuropas.
25. August 2022
Geboren 1979 in Berlin, studierte Germanistik, Kulturwissenschaft und Anglistik in Berlin und Krakau. Für ihre Lyrik und Prosagedichte sowie Übersetzungen aus dem Englischen und ostslawischen Sprachen erhielt sie den sechsten „Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung“.
25. August 2022
Xoşewîst (Abdulaziz Ramadan), geboren 1987 in Hasaka (Syrien) studierte englische Literatur und International Forced Migration in Damaskus, Halle, Leipzig und Oxford. 2013 gründete er den Verband Deutsch-Syrischer Hilfsvereine DOZ e. V. Eine Sprache ist dem Autor nicht genug, sein lyrisches Debüt „Leipzigيّاt“ ist in fünf Sprachen gleichzeitig verfasst (Deutsch, Englisch, Hocharabisch, Kurdisch und Spanisch).
16. August 2021