Claudia Ott

Claudia Ott

Foto: Georg Pöhlein

Biografische Daten

Übersetzte Sprachen

Arabisch

Teilnahmen

2005, 2007

Jurymitglied

Preisträger in

Übersetzte Autoren

1001 Nacht, 101 Nacht, Amal al-Jubouri

Lebenslauf

Geboren 1968 in Tübingen. Studium der Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin, wo sie 1998 im Fach Arabistik promovierte. Wanderjahre im Orient. Studium der Musik – arabische Rohrflöte (nay) – in Kairo. Seit 2000 arbeitet sie als Assistentin am Institut für Außereuropäische Sprachen und Kulturen der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie lebt mit ihrer Familie in Beedenbostel. Mit philologisch geschultem Blick und großer poetischer Sprachkraft hat Claudia Ott eines der einflussreichsten Bücher der orientalischen Literatur neu übersetzt, entstaubt und von Klischees befreit, die „Märchen aus tausendundeiner Nacht”. Im Rahmen der Übersetzerwerkstatt spricht sie mit Nermin Sharkawi über den historischen Roman „Die Reise Mohammeds aus Granada” von Rabi Jabir, dessen Übersetzung Nermin Sharkawi vorbereitet. (A. LS.)

Auszeichnungen

Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart (2011).

Übersetzungen

  • AA.VV. (2008): Gold auf Lapislazuli. Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients. München: C.H.Beck (Arabisch)
  • Al-Jubouri, Amal (2004): „So viel Euphrat zwischen uns. Gedichte”, Friedenauer Presse, Berlin (Arabisch)
  • Anonym (2004): „Tausendundeine Nacht. Nach der ältesten arabischen Handschrift in der Ausgabe von Muhsin Mahdi erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott”, C. H. Beck, München (Arabisch)
  • Anonym (2012): “Hundertundeine Nacht. Erstmals ins Deutsche übertragen nach der Handschrift des Aga Khan Museums”, München [u.a.]: Manesse Verlag (Arabisch)

Eigene Werke

  • Ott, Claudia (2003): „Metamorphosen des Epos. Sīrat al-Muğāhidīn (al-Amîra Dât al-Himma) zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, CNWS Publications, Leiden