Mann mit Sacko und weißsem Hemd am Rednerpult

Benedikt Ledebur

Foto: Georg Pöhlein

Übersetzte Sprachen

Teilnahmen

2009

Jurymitglied

2005, 2007, 2009, 2011, 2013

Preisträger in

Übersetzte Autoren

Lebenslauf

Geboren 1964 in München, aufgewachsen in Alkoven / Oberösterreich und Kremsmünster, studierte Theologie in Fribourg / Schweiz. Seit 1987 lebt er als freier Autor und Übersetzer in Wien, wo er auch Datentechnik und Philosophie studierte. 2002 leitete er das Autorenprojekt „Erkenntnis, Metaphysik und Dichtung“ im Literarischen Quartier Alte Schmiede in Wien. Herausgeber des neuen „Ficker“. Literaturkritik und Beiträge in Zeitschriften wie „Kolik“, „Wespennest“, „neue deutsche literatur“. „Benedikt Ledebur ist ein Scholastiker unter den Dichtern. Jemand, dem die Substanz und das Accidenz wohlvertraut sind, der den Syllogismus nicht scheut und dessen Sentenzen geradezu Beweiskraft haben. Dennoch lassen seine Verse niemals vergessen, was Dialektik ihrem Wesen nach ist: eine freie Kunst nämlich. Darum zersetzen diese Abstraktionen nicht, lassen die Dinge vielmehr in einem farbigen, ja heiteren Licht flimmern. Was daran erinnert, dass auch die schwarzen gotischen Kathedralen einst im Spektrum der Fensterrosen erschillerten und ihre Geometrie (eine weitere ars liberalis!) die Sinne nicht ausblendete, sondern schärfte und beflügelte.“ (Alexander Nitzberg) (A. LS.)

Auszeichnungen

Übersetzungen

  • Barbakadse, Dato (2010): „Wesentliche Züge und 12 andere Gedichten“, zus. mit Benedikt Ledebur, Mischwesen-Verlag, Neubiberg

Eigene Werke