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Biografische Daten

Übersetzte Sprachen

Englisch

Teilnahmen

2007

Jurymitglied

Preisträger in

Übersetzte Autoren

Clifford Chase, David Foster Wallace, Helen Fielding, Irene Dische, Karen Joy Fowler, Truman Capote, William Gaddis, Zadie Smith

Lebenslauf

Marcus Ingendaay (Pseudonyme: Isabel Ingendaay, Mickey Goudsward), geboren 1958 in Bonn, studierte Anglistik, Germanistik und Theaterwissenschaft an den Universitäten Köln und Cambridge. Anschließend arbeitete er als Werbetexter und Reporter. Heute lebt er als freier Schriftsteller und Übersetzer in München. Marcus Ingendaay übersetzt vor allem aus dem amerikanischen Englisch (derzeit William Gass: „The Tunnel“). Außerdem arbeitet er an einem neuen Roman: „Sandyblog. Die lange Nacht des Boxsports“. Marcus Ingendaay unterscheidet „Killer-Übersetzer“ („Make it New“) und „Häkeltanten“. Das Original ist für ihn kein unerreichbares und unantastbares Heiligtum, sondern lediglich Rohmaterial. Er sieht sich nicht als Diener des Originals, sondern als Anwalt des Autors. Der Übersetzer führt die Verhandlung, seine Aufgabe ist, den Autor vor dem Publikum möglichst gut aussehen zu lassen. Dafür bürstet Ingendaay auch mal ganze Bücher gegen den Strich oder schreibt eine halbe Seite dazu (nicht weitersagen, aber das Lektorat fand es so schön). Was in der Theorie richtig ist (das unerreichbare Original, die hinterherhinkende Übersetzung), taugt in der Praxis noch lange nicht: Erlaubt ist, was gefällt. Damit ist auch dem Autor am besten gedient. (A. LS.)

Auszeichnungen

Heinrich Maria Ledig Rowohlt-Übersetzerpreis (1997), Helmut M. Braem-Übersetzerpreis (2000).

Übersetzungen

  • Capote, Truman (2007): „Wenn die Hunde bellen“, Reportagen und Porträts, Kein & Aber, Zürich (Englisch)
  • Chase , Clifford (2006): „Winkie“, Roman, Berlin Verlag (Englisch)
  • Dische, Irene (2000): „Ein Job“, Hoffmann & Campe, Hamburg (Englisch)
  • Fielding, Helen (2000): „Am Rande des Wahnsinns“, Roman, Goldmann, München (Englisch)
  • Fielding, Helen (2004): „Die Geheimnisse der Olivia Joules“, Roman, Goldmann, München (Englisch)
  • Fowler, Karen Joy (2005): „Der Jane Austen Club“, Roman, Goldmann, München (Englisch)
  • Gaddis, William (1998): „Die Fälschung der Welt“, Roman, Zweitausendeins, Frankfurt a.M. (Englisch)
  • Gaddis, William (2003): „Das mechanische Klavier“, Roman, Goldmann, München 2003 (Englisch)
  • Smith, Zadie (2006): „Von der Schönheit“, Roman, Kiepenheuer & Witsch, Köln (Englisch)
  • Wallace, David Foster (2002): „Kurze Interviews mit fiesen Männern“, Storys, zus. mit Christa Schuenke u.a., Kiepenheuer & Witsch, Köln (Englisch)
  • Wallace, David Foster (2004): „Der Besen im System“, Roman, Kiepenheuer & Witsch, Köln (Englisch)

Eigene Werke

  • Ingendaay, Marcus (2003): „Die Taxifahrerin“, Roman, Rowohlt, Reinbek