Frau mit Brille mit weißer Bluse vor Sandsteinmauer

Steffi Chotiwari-Jünger

Foto: Georg Pöhlein

Biografische Daten

Übersetzte Sprachen

Abasinisch, Georgisch, Russisch

Teilnahmen

2011

Jurymitglied

Preisträger

Übersetzte Autoren

Dato Barbakadse, Micheil Dschawachischwili

Lebenslauf

Geboren 1952 in Leipzig. Studium der Slawistik (Russisch, Georgisch und Tadschikisch) in Berlin und Tiflis. Promotion 1979 über Konstantine Gamsaxurdia. Habilitation 1994 über den georgischen historischen Roman. Seit 1979 lehrt Steffi Chotiwari-Jünger georgische und russische Literatur sowie russischsprachige Literatur andersnationaler Autoren an der Humboldt-Universität in Berlin. Ihr besonderes Interesse gilt den Literaturen der Völker Kaukasiens, die eine Vielzahl höchst unterschiedlicher Sprachen umfassen. Ihre Anthologie mit neuen Übersetzungen bietet einen faszinierenden Einblick in den (in deutscher Sprache weitgehend unbekannten) dichterischen Kosmos Kaukasiens von der abasinischen bis zur zowatuschischen Literatur. Über die enormen Schwierigkeiten der Übersetzung – und wie sie einmal als Geheimagentin verdächtigt wurde – spricht Steffi Chotiwari-Jünger in der Erlanger Übersetzerwerkstatt. (A. LS.)

Auszeichnungen

Übersetzungen

  • Barbakadse, Dato (2007): „Das Dreieck der Kraniche“, Gedichte, Pop-Verlag, Ludwigsburg (Georgisch)
  • Barbakadse, Dato (2008): „Die Poetik der folgenden Sekunde“, Poesie und Prosa, Ed. Milo, Klagenfurt (Georgisch)
  • Barbakadse, Dato (2010): „Wesentliche Züge und 12 andere Gedichten“, zus. mit Benedikt Ledebur, Mischwesen-Verlag, Neubiberg (Georgisch)
  • Dschawachischwili, Micheil (1986): „Die Geächteten von Marabda“, Roman, Rütten & Loening, Berlin (Georgisch)

Eigene Werke

  • Chotiwari-Jünger, Steffi (1993): „Die Entwicklung des georgischen historischen Romans“, Lang, Berlin
  • Chotiwari-Jünger, Steffi (2003): „Die Literaturen der Völker Kaukasiens. Neue Übersetzungen und deutschsprachige Bibliographie“, Reichert, Wiesbaden