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Biografische Daten

Übersetzte Sprachen

Ungarisch

Teilnahmen

2015, 2021

Jurymitglied

Preisträger in

Übersetzte Autoren

István Kemény, János Térey, Bálint Harcos, András Gerevich, Kinga Tóth, Márió Z. Nemes

Lebenslauf

Die 1964 in Ungarn geborene Lyrikerin und Übersetzerin besitzt mehrere sprachliche und kulturelle Identitäten. „Es ist ein besonderer Glücksfall, dass eine Lyrikerin sich selbst übersetzen und nachdichten kann. In Kalász Gedichten webt sich das Ungarische in deutsche Tonteppiche ein, ohne in ihnen zu versinken, während sich die deutsche Sprache um ein Klanggeländer des Ungarischen rankt.“ (Alban Nikolai Herbst) Seit nahezu zwanzig Jahren entdeckt und übersetzt sie gemeinsam mit Monika Rinck ungarische Gegenwartslyrik. Im Laufe dieser langen Zeit haben die beiden eine ganze Reihe erlaubter und halbweltlicher Methoden zur Perfektionierung dieses Vorgangs entwickelt. In Erlangen werden die Preisträgerinnen des Erlanger Literaturpreises für Poesie als Übersetzung 2021 erstmals Auskunft geben über ihr ganz eigenes geheimes Verfahren. (A. LS.)

Auszeichnungen

Peter-Huchel-Preis (2017), Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung zus. mit M. Rinck (2021).

Übersetzungen

  • „Budapester Szenen, Junge ungarische Lyrik“. Hrsg. mit Gerhard Falkner, Dumont Köln 1999.
  • István Kemény: „Nützliche Ruinen“, Gedichte, übers. zus. mit M. Rinck, G. Falkner und S., Gutleut, Frankfurt a. M. 2007
  • János Térey: „KaltWasserKult“, Gedichte, übers. zus. mit M. Rinck, Akademie Schloss Solitude, Stuttgart 2007
  • Bálint Harcos: „Naive Pflanze“, Erzählung, übers. zus. mit M. Rinck, Akademie Schloss Solitude, Stuttgart 2008
  • László G. István: „Sandfuge“, Gedichte, übers. zus. mit M. Rinck, Akademie Schloss Solitude, Stuttgart 2009
  • András Gerevich: „Teiresias’ Geständnisse“, Gedichte, übers. zus. mit T. Tankó und M. Rinck, Akademie Schloss Solitude, 2013
  • Kinga Tóth: „Allmaschine“, Gedichte, übers. zus. mit M. Rinck, Akademie Schloss Solitude, Stuttgart 2014
  • István Kemény: „Ein guter Traum mit Tieren“, Gedichte, übers. zus. mit M. Rinck, Matthes & Seitz, Berlin 2015
  • Márió Z. Nemes: „Puschkins Brüste“, Gedichte, übers. zus. mit M. Kniep und M. Rinck, Akademie Schloss Solitude, Stuttgart 2016
  • István Kemény: „Ich übergebe das Zeitalter“, Gedichte, übers. zus. mit M. Rinck, Reinecke & Voß, Leipzig 2019

Eigene Werke

  • „Babymonster und die Gärtner / Babarém és a kertészek“, Gedichte, Connewitzer Verlags-Buchhandlung, Leipzig 1997
  • „Ich habe keine andere Wahl als einen Garten zu finden / Más választásom nem marad mint találni egy kertet“, Gedichte, Gutleut, Frankfurt a. M. 2006
  • „alles was wird, will seinen strauch / Ami volt, még bokor akar lenni“, Gedichte, Gutleut, Frankfurt a. M. 2007
  • „Dies wird die Hypnose des Jahrhunderts. Ungarische Lyrik der Gegenwart“, Anthologie, Hrsg. zus mit P. Holland, KLAK, Berlin 2019