Die 2. Preisverleihung am 23. August 2007 fand im Rahmen des 27. Erlanger Poetenfestes statt

Georges-Arthur Goldschmidt steht am Rednerpult

Georges-Arthur Goldschmidt bei seiner Dankesrede

Foto: Erich Malter

Anlässlich des 27. Erlanger Poetenfests (23. bis 26. August 2007) vergibt die Kulturstiftung Erlangen zum zweiten Mal den ‘Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung’. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird in diesem Jahr an den deutsch-französischen Schriftsteller Georges-Arthur Goldschmidt verliehen. Georges-Arthur Goldschmidt wird die Auszeichnung im Rahmen eines Autorenporträts zur Eröffnung des 27. Erlanger Poetenfests am 23. August 2007 im Erlanger Markgrafentheater persönlich entgegennehmen.

Georges-Arthur Goldschmidts herausragende Bedeutung als Vermittler zwischen den Sprachen wird auch dadurch unterstrichen, dass ein Literaturübersetzerprogramm der Frankfurter Buchmesse nach ihm benannt ist.

Im Rahmen der Vierten Erlanger Übersetzerwerkstatt am 24. August 2007 spricht Georges-Arthur Goldschmidt über das Thema “Der Autor als Übersetzer”.

 

Aus der Begründung der Jury:

“Der deutsch-französische Autor und Übersetzer Georges-Arthur Goldschmidt erhält den ‘Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung’ für sein übersetzerisches Gesamtwerk und seine theoretischen Arbeiten über ‘Freud und die deutsche Sprache’. Goldschmidt geht der Sprache auf den Grund. Anschaulich beschreibt er die Zwischenräume, in denen eine Sprache sich dem Zugriff der anderen verweigert. Die Übersetzung wird für Goldschmidt zum Mittel gegen Macht und Gewalt. Goldschmidt lebt in zwei Sprachen. Indem er die Übergänge hörbar macht, bekräftigt er die Unmittelbarkeit des Erlebten, die zwischen den Sprachen liegt und doch nur im Medium der Sprache wirklich ist.”

Wer sitzt in der Jury?

Die Jury des ‘Erlanger Literaturpreises für Poesie als Übersetzung’ besteht aus Teilnehmern und Preisträger(n) der zweimal jährlich abwechselnd in Erlangen und Wolfenbüttel stattfindenden ‘Übersetzergespräche’. Dieses bislang einzigartige Konzept verbürgt die herausragende sprachschöpferische Qualität der ausgezeichneten Arbeiten, unabhängig von der Nationalität der übersetzten Autoren.

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